AHA hält verstärkte Maßnahmen zum Schutz und Entwicklung der Helme und ihres Einzugsgebietes für erforderlich

23 Blick auf Helmestausee
Blick auf Helmestausee

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) setzt sich seit vielen Jahren für den Schutz und Entwicklung der Helme sowie u.a. ihrer Nebengewässer Zorge und Thyra sowie des Gesamtraumes der Goldenen Aue zwischen Südharz und Kyffhäusergebirge ein. Dazu gehören die Schaffung der Möglichkeiten einer sukzessiven Wiederherstellung der Mäandrierungen der Fließgewässer, die Sicherung und Freihaltung von Gewässerschonstreifen mit einer beidseitigen Mindestbreite im Umfang von 10 m sowie die Rückgabe umfassender Retentionsflächen durch Deichrückverlegungen.
Dabei empfindet es der AHA begrüßenswert, dass in einem gewissen Umfang naturnahere Entwicklungen im nunmehrigen Mündungsbereich der Thyra in die Helme bei Kelbra erkennbar sind. Dagegen ruft der stark begradigte Zustand der Helme große Sorge hervor. Hier erscheint die Beseitigung von Uferbefestigungen dringend vonnöten. Erfreulicherweise versucht der Fluss außerhalb der befestigten und begradigten Bereiche Mäandrierungen zu entwickeln. Bekanntlich erschweren Ufer- und Sohlbefestigungen auch den hydrologischen Austausch mit dem Umland. Während in dem Bereich die durchaus vorhandene sukzessive Gehölzentwicklung Förderung erfahren sollte, erscheinen u.a. im Bereich der Aumühle Rückverlegung von Deichanlagen bis zur Nebenhelme heran sinnvoll zu sein. Beide Maßnahmen tragen zur Wiederherstellung einer arten- und strukturreichen Helme bei, indem sich Auengehölze und Prall- und Gleithänge wieder entwickeln können sowie der Fluss verstärkt Kontakt zur Aue als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sowie als Überschwemmungsgebiet zurück erhält.
Mit Sorge nimmt der AHA immer wieder das Thyra-Wehr am Ortsausgang Berga wahr, welche trotz Fischtreppe eine unüberwindbare Barriere für aufwärts wandernde Fische darstellt. Hier sollte die Errichtung einer umfassenden Sohlgleite Inhalt umfassender Untersuchungen, Prüfungen und Abwägungen sein. Als Beispiel könnte dabei die Sohlgleite in der Zorge oberhalb der Ellermühle in der Stadt Nordhausen dienen.
Die Solquelle und die Solwiesen im Bereich des Naturschutzgebietes Schlossberg bedürfen eines umfassenden Schutzes vor weiteren Nährstoffeinträgen und einer unregelmäßigen Mahd. Vorstellbar wäre nach Ansicht des AHA die Erweiterung der salzbeeinflussten Wiesen, indem dem Bach mehr Einströmungsraum in sein Umland erhält.
Im Bereich der Helme unterhalb von Aumühle haben eingetragene Zweige von Silberweiden zu einer Störwirkung mit Chancen zu einer naturnaheren Entwicklung mit Mäandrierung geführt. Diese Entwicklung gilt es nach Ansicht des AHA unbedingt zu sichern bzw. weiter zu befördern.
Der AHA verfolgt immer wieder mit sehr großem Interesse die teilweise sehr kontrovers geführte Diskussion zur Absenkung des Wasserspiegels der Talsperre Kelbra. Nach Auffassung des AHA gilt es eine klare länderübergreifende Verordnung zum Ablassen des Stauwassers in der Talsperre Kelbra zu erlassen, um den Schutz der dortigen Fauna und Flora zu sichern und dabei eine entsprechende Arten- und Strukturvielfalt zu ermöglichen. Dazu zählen insbesondere die Funktion als Rast- und Nahrungsplatz für den Kranich, Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Wasservögel, Amphibien, Fische, Insekten und Spinnen. Dazu ist es aber notwendig, dass die Auenlandschaft als Ganzes mit seinen Beständen an Gehölzen, Wiesen, Hochstauden sowie Röhricht und Schilf einen umfassenden Schutz genießt. Dazu bedarf es nach Ansicht des AHA u.a. einer wissenschaftlich-fachlich fundierten und rechtlich eindeutigen Verordnung, welche das Ablassen des Stauwassers regelt. Von daher sind nun die Landesregierung von Sachsen-Anhalt und die Staatsregierung des Freistaates Thüringen, aber auch die Landkreise Mansfeld-Südharz, Kyffhäuserkreis und Nordhausen gefordert.
Im Zusammenhang mit den dringend erforderlichen Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen hält es der AHA für sehr sinnvoll, eine sehr komplexe, wissenschaftlich fundierte Schutz- und Entwicklungskonzeption für die ca. 74 km lange Helme, die etwa 38 km lange Zorge und die ca. 20 km lange Thyra, ihrer Einzugsgebiete sowie direkt angrenzender Räume entwickeln zu lassen. Dabei sollte auch die Wirkung und perspektivische Entwicklung des Helmerückhaltebeckens Bestandteil und Inhalt der Untersuchungen sein.
Als Partner können dazu die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Hochschule Anhalt in Bernburg und die Fachhochschule Nordhausen dienen. Der AHA ist bereit im Rahmen seiner ehrenamtlichen Möglichkeiten diese wissenschaftliche Bearbeitung zu initiieren und zu begleiten.
In dem Blickfeld betrachtet gilt es der Umweltbildung vor Ort noch mehr Bedeutung beizumessen. Dazu könnte ein entscheidender räumlicher und inhaltlicher Schwerpunkt die vom sehr aktivem Förderverein Numburg e.V. betreute Naturschutzstation bilden. Dies bedarf jedoch einer noch intensiveren Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt und des Freistaates Thüringen sowie der Landkreise Mansfeld – Südharz, Nordhausen und Kyffhäuser.
Perspektivisch kann sich der AHA vorstellen, dass in Kelbra eine Helme-Konferenz stattfindet, wo Politik, Verwaltung, Wissenschaft sowie die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Initiativen und Vereinen gemeinsam über die Entwicklung des ca. 74 km langen Flusses und seines Einzugsgebietes beraten können. Ziel muss es dabei sein, alle Interessen und Notwendigkeiten ökologisch nachhaltig zusammenzuführen.
Der Zielstellung eines intensiven Schutzes und Erhaltes sowie einer nachhaltigen Entwicklung der Helme, ihrer Aue und ihres Einzugsgebietes sowie angrenzender Natur- und Landschaftsbestandteile dient folgende Fahrradexkursion des AHA:

Samstag, den 26.10.2019, um 10.00 Uhr
Fahrradrundexkursion zur Helme und zum Helmestausee bei Berga-Kelbra
mit Aufenthalt am Mündungsbereich der Thyra
Treffpunkt: Bahnhof Berga-Kelbra
Dauer: ca. 4 Stunden

Auf Grund der vielfältigen, sehr bedeutsamen Aufgaben zum Schutz, Erhalt und Entwicklung der Helme, ihrer Aue, ihres Einzugsgebietes, Nebengewässer und angrenzenden Gebiete beabsichtigt der AHA eine länderübergreifende Arbeitsgruppe Helme zu bilden, welche ehrenamtlich Interessierten die Möglichkeit eröffnet, sich im Interesse des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes einbringen zu können.
Wer Interesse hat, wende sich bitte an seine folgende zentrale Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 – 200 27 46
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 19.10.2019


Stellungnahme zum Plangenehmigungsverfahren gemäß § 68 Wasserhaushaltsgesetz – Herstellung der Durchgängigkeit der Ilm am Wehr in Langewiesen

Der ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) setzt sich seit sehr vielen Jahren für den Schutz, den Erhalt und die Entwicklung des 128,7 km langen Flusses Ilm ein, welcher nach Saale, Werra und Unstrut der viertlängste Fluss Thüringens und viertlängste Nebenfluss der Saale ist. Es gilt die Ilm und ihre Aue als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, Überflutungsraum sowie Biotopverbund- und Naherholungsraum zu schützen, zu erhalten und womöglich umfassend zu erweitern. Dies erfordert einen umfassenden gesamtgesellschaftlichen Einsatz und eine Einbindung in die Schutzaktivitäten in der Saaleaue.
Der AHA begrüßt grundsätzlich die Umwandlung des Ilm-Wehres im Bereich der Wilhelm-Höpflinger-Straße in eine Sohlgleite. Die Gestaltung dieser Sohlgleite sollte sich am Beispiel der Zorge in der Stadt Nordhausen orientieren. Dazu gehört auch den bestehenden Gehölzbestand unbedingt zu erhalten.
Jedoch möchte der AHA ferner darauf hinweisen, dass Wehre zumeist Folgen von umfassenden Flußbegradigungsmaßnahmen darstellen und der Überwindung von Höhenunterschiede infolge des Verlustes von Mäandern und somit an Länge des Fließgewässers. Insofern empfiehlt es sich zu prüfen, inwieweit die Errichtung eines Mäanders auf der Freifläche zwischen Ilmstraße, Ilm und Ernst-Thälmann-Platz möglich ist.
Ferner regt der AHA eine wissenschaftliche Untersuchung an, welche im Rahmen einer Schutz- und Entwicklungskonzeption Möglichkeiten des Rückbaus und der Entsiegelung der Ilm auch im Bereich Ilmenau/Langewiesen aufzeigt. Darüber hinaus gehört dazu untersuchen, inwieweit eine Neumäandrierung mit Hilfe von Störsteinen und -hölzern umsetzbar ist.

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 14.10.2019

2017-07-19_Projektanlauf
2018-07-30_Projektvorstellung
2018-08-16_Projektvorstellung
2019-06-20_Feuerlöschentnahme
Anlage1_Q30
Anlage2_Q330
Baugrundgutachten
EB_LP4_Ilm_Langewiesen_IL55
GRP_OWK_Obere_Ilm
GRP_WehrLangewiesen_IL55
HydrologischerLS_Ilm_TLUG
LBP_Langewiesen_NGE_DG_K01
LBP_P2.1_IL55
LP4_P01_Schutzgebiete
LP4_P02_ÜSG
LP4_P03_Flächennutzung
P2.1_Leitungsplan_IL55
P2.2_Strukturmaßnahmen
P2.3_Lageplan_IL55
P3.1_LS_IL55
P4.1_Regelzeichnung_IL55
P8.1_Grunderwerb_IL55
Pegel_Gräfinau_q_572890_2014
saP
Stellungnahmen
Unterlage05.2_Dimensionierung_Ilm_Langewiesen
Unterlage05.3_Hydraulischer_Nachweis
Unterlage8_Grunderwerbsverzeichnis_IL55
Unterlage12.2_TÖB
Unterlage13__Fotodoku_Langewiesen
Unterlage14_Kostenberechnung_IL55


AHA und Initiative „Pro Baum“ fordern öffentliche Gesamtplanung des Raumes zwischen Riebeckplatz und Hauptbahnhof in der Stadt Halle (Saale)!

Bekanntlich erfolgte in den Jahren 2005/2006 die jüngste bauliche Umgestaltung des halleschen Riebeckplatzes sowie im Jahr 2011 der steuerlich subventionierte und sinnlose Abriss der Hochhäuser an dem Platz. Diese Baumaßnahmen haben zu keiner umfassenden Vermehrung des Grüns beigetragen. Das schlimmste Beispiel für vollständige Bodenversiegelung und Vermeidung von Grün in einer Stadtplanung ist der runde Platz zwischen Riebeckplatz und Hauptbahnhof. Nunmehr haben die Neubaumaßnahmen für Gebäude am Riebeckplatz zur Fällung der einzigen Bäume auf dem Platz geführt. Somit erfolgte eine unverantwortliche Reduzierung von Grün in dem ohnehin stark verbauten Bereich. Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und die Initiative „Pro Baum“ begrüßen zum Beispiel grundsätzlich die Schaffung sicherer Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder am Hauptbahnhof. Nur den bisher angedachten Standort und die damit verbundene Vernichtung einer weiteren Grünfläche halten der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Dabei bietet sich nach Auffassung von AHA und Initiative „Pro Baum“ an, die weitgehend unvermieteten Ladenzeilen am runden Platz zwischen Riebeckplatz und Hauptbahnhof so umzubauen bzw. umzugestalten, dass eine Unterbringung von Fahrrädern möglich ist. In dem Atemzug schlagen AHA und Initiative „Pro Baum“ vor, auf dem Rundplatz Bäume wie Feldahorn, Ebereschen oder kleinkronige Spitzahorne sowie Kletterpflanzen wie selbstklimmende Weinarten oder Efeu zu pflanzen. Derartige Maßnahmen tragen nicht nur zur Erhaltung einer bestehenden Grünanlage bei, sondern reihen eine mögliche Fahrradunterbringung in eine Begrünung eines vollkommen versiegelten Platzes ein. Dies führt nicht nur zur Verbesserung des Stadtbildes, sondern ermöglicht die Verbesserung des Stadtklimas mit Frischluft und vermehrter Luftfeuchtigkeit und schafft neue Unterschlupfmöglichkeiten für Vögel.

Mit der Vorlage der Beschlussvorlage „vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 174 „Riebeckplatz Ost“ – Aufstellungsbeschluss“ durch Halles Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand und seines Beigeordneten für Stadtentwicklung und Umwelt René Rebenstorf an den halleschen Stadtrat, welcher es im Rahmen seiner Sitzung am 27.06.2018 die Verweisung die Ausschüsse und in seiner Sitzung am 29.08.2018 die Vertagung auf seine Sitzung am 26.09.2018 beschloss ist eine weitere Privatisierung der Stadtentwicklung an Halles Riebeckplatz vorgesehen. Ein Aufstellungsbeschluss in derartiger Form ist als eine Fortsetzung der diffusen und zersplitterten Entwicklung des Riebeckplatzes mit dem Verkauf der Flächen an die GP Papenburg Hochbau GmbH verbunden und bedeutet eine öffentliche Planung nach Vorstellung dieses privaten und in der Stadt Halle (Saale) stark privilegierten Unternehmens. Der „Investor“ hat sein Kaufinteresse für wesentliche Teile der im städtischen Eigentum befindlichen Teilbereiche des Parkplatzes an der Volkmannstraße und der südöstlichen Fläche im Bereich des Busbahnhofes bekundet, welchem nun Halles Stadtrat im Rahmen seiner Sitzung am 26.09.2018 zustimmen soll. Nach dem Willen sollen im Bereich des Parkplatzes an der Volkmannstraße 2 Parkhäuser mit Grundstücksflächen zu je 1.120 m² und 1.780 m², ein Bürogebäude mit einer Grundstücksfläche von 2.600 m² und ein CAR-Sharing-Platz mit einer Grundstücksfläche von 266 m² sowie auf der südöstlichen Fläche im Bereich des Busbahnhofes ein Hotel- und Bürogebäude mit einer Grundstücksfläche von 2.650 m² entstehen.
Neben der sehr umstrittenen Notwendigkeit des Baus weiterer Parkhäuser, Büro- und Hotelgebäude, möchten Halles Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand und sein Beigeordneter für Stadtentwicklung und Umwelt René Rebenstorf den Stadtrat dazu bringen einem Verkauf von Filetstücken am Ort im öffentlichen Eigentum an die GP Papenburg Hochbau GmbH zuzustimmen. Auf Grund der prägenden Wirkung betreibt die Verwaltungsspitze der Stadt Halle (Saale) eine Privatisierung von Stadtplanung und -entwicklung am Riebeckplatz. Das Papenburg-Imperium hat sich im Stadtgebiet von Halle (Saale) nach Ansicht von AHA und Initiative „Pro Baum“ durch Mitwirkung und Profit an zahlreichen fragwürdigen Projekten hervorgetan. Dazu zählen zum Beispiel der übermäßige Ausbau von Otto-Stomps-Straße/Fiete-Schulze-Straße, der Verbau des einstigen Paulusparks und der Ausbau von Gimritzer Damm/Heideallee und Osttangente, aber auch die Errichtung eines Kinderspielplatzes an der Ecke Talstraße/Unteren Papiermühlenstraße auf kontaminierten Boden. Mit all diesen Vorhaben waren bzw. sind Zerstörungen von natürlicher Umwelt und Landschaft, zum Beispiel in Form von Abholzungen von Bäumen und Flächenversiegelungen, verbunden.
Dabei halten Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und die Initiative „Pro Baum“ eine öffentliche Stadtplanung und -entwicklung für den Raum zwischen Riebeckplatz und Hauptbahnhof in der Stadt Halle (Saale) für dringend geboten. Beide Umweltorganisationen halten es dafür wichtig den Grünraum nicht nur zu schützen und zu erhalten, sondern zum Beispiel sogar Teilbereiche des Parkplatzes an der Volkmannstraße auf einen CAR-Sharing-Platz von ca. 500 m² zu reduzieren und den Rest als Wiesen- und Gehölzfläche zu entwickeln. Die bisher für die Schaffung sicherer Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder am Hauptbahnhof angedachte südöstliche Fläche im Bereich des Busbahnhofes gilt es von jeder Bebauung freizuhalten und als Wiesenfläche mit Solitärbäumen zu entwickeln.
Daher appellieren Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und die Initiative „Pro Baum“ an alle Fraktionen des halleschen Stadtrates dafür Sorge zu tragen statt Flächen neu zu versiegeln, Entsiegelungsmaßnahmen in Gang zu setzen sowie Grünflächen zu erhalten, zu erweitern und somit Grünverbundräume zu entwickeln. Wir brauchen mehr Grün, statt neues Grau aus Beton, Stahl und Glas im Einheitsbaustil!

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und die Initiative „Pro Baum“ fordern daher Politik und Verwaltung der Stadt Halle (Saale) auf, endlich eine an öffentlichen Interessen orientierte Stadtplanung im Bereich des Riebeckplatzes aufzunehmen und diese so vorzunehmen, welcher ein Primat auf Schutz, Erhalt und Verbesserung von Umwelt, Natur und Stadtbild legt.
In dem Zusammenhang bekunden Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und Initiative „Pro Baum“ weiter und verstärkt für den Schutz, Erhalt, Betreuung und Erweiterung der Gehölzbestände aktiv zu sein. Daher sind interessierte Bürgerinnen und Bürger, Firmen, Verbände, Vereine und weitere Organisationen aufgerufen im AHA und in der Initiative „Pro Baum“ mit- und zusammenzuarbeiten. Wer Interesse hat daran mitzuwirken, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Initiative „Pro Baum“
Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345/200 27 46

E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
E-Mail „Initiative Pro Baum“: initiativeprobaum@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 13.10.2019

Fotos: Andreas Liste


AHA führte Schnittarbeiten auf Streuobstwiese am Landhaus in Dessau-Roßlau durch

01-Dessau-Roßlau-Streuobstwiese-Landhaus - Blick nach NordwestenAm 08.12.2015 haben erfreulicherweise die Stadt Dessau-Roßlau und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) eine Pflege- und Nutzungsvereinbarung ab 01.01.2016 für die Streuobstwiese am Landhaus am Naturschutzgebiet Untere Mulde abgeschlossen. In Folge dessen hatte der AHA mit großer Freude und großem Dank einen Zuschuss der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt zur Förderung von Maßnahmen zum Schutz, Pflege und Betreuung der Streuobstwiese Am Landhaus in der Stadt Dessau-Roßlau beantragt und erhalten. Mit der Förderung durch die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt besteht nun die Basis, in Absprache mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Dessau-Roßlau, konkret die Pflege- und Betreuungsmaßnahmen durchzuführen.
Seitdem bildet die vollständige praktische Umsetzung der Pflege- und Nutzungsvereinbarung zwischen Stadt Dessau-Roßlau und AHA für die ca. 1,8 ha große Streuobstwiese „Am Landhaus“ in der Unteren Muldeaue einen besonderen Arbeitsschwerpunkt des AHA.
Nunmehr hatte der AHA am Samstag, dem 12.10.2019, den zehnten öffentlichen Arbeitseinsatz absolviert. Bei sommerlichen Temperaturen mit intensiver Sonneneinstrahlung im Herbst haben die anwesenden AHA-Mitglieder im Rahmen dieses Arbeitseinsatzes umfassende Schnittarbeiten vorgenommen.
Im Anschluss des Arbeitseinsatzes nahmen die anwesenden Mitglieder die Streuobstwiese an den Braunschen Lache in Augenschein. Man war sich einig, dass der Zustand sich weiter verschlechtert. Ferner bekräftigten die Anwesenden, dass der AHA so schnell wie möglich mit der Stadt Dessau-Roßlau eine Pflege- und Nutzungsvereinbarung abschließen möchte, um die Streuobstwiese nicht nur zu retten, sondern auch qualitativ wieder zu verbessern. Mit Sorge stellten die Anwesenden ferner die Errichtung eines Jagdhochstandes mitten im Naturschutzgebiet Untere Mulde fest. Nach Ansicht des AHA haben Jagdhochstände in Naturschutzgebieten nichts zu suchen. Daher besteht die dringende Forderung, den neu gebauten Hochstand wieder komplett zu entfernen.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) teilt ferner mit, dass die nächsten Arbeitseinsätze im Jahr 2019 an folgenden Samstagen geplant sind: 16.11.2019 und 07.12.2019
Treff ist jeweils 10.00 Uhr am Eingang Landhaus, Am Landhaus 01

Dabei ist vorgesehen die Schnittarbeiten fortzusetzen und neue Apfelbäume zu pflanzen.
Der elfte öffentliche Arbeitseinsatz ist demnach am Samstag, den 16.11.2019 vorgesehen.
Interessenten sind selbstverständlich gerne und recht herzlich willkommen. Der AHA bittet dabei um wetterfeste Arbeitskleidung, wozu unbedingt festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe gehören.

Wer finanziell Unterstützung leisten möchte, – z.B. zum Kauf von Obstbäumen und Arbeitsgeräten – kann dies unter folgender Bankverbindung des AHA tun:

  • IBAN: DE 14 800 537 62 0380 302 257
  • BIC: NOLADE21HAL
  • Saalesparkasse
  • Verwendungszweck „Streuobstwiese Dessau
  • oder Sicher und einfach Spenden via PayPal:
    AHA führte Schnittarbeiten auf Streuobstwiese am Landhaus in Dessau-Roßlau durch

Bei Interesse noch mehr zu den Arbeitseinsätzen, zur Betreuung der Streuobstwiese am Landhaus am Naturschutzgebiet Untere Mulde sowie zu den generellen Aktivitäten des AHA zu erfahren, wende sich bitte an folgende Kontaktmöglichkeit:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Ortsgruppe Dessau-Roßlau

E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 12.10.2019

Samstag, den 16.11., um 10.00 Uhr
Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese „Landhaus“
Treffpunkt: Landhaus, Dessau

Samstag, den 07.12., um 10.00 Uhr
Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese „Landhaus“
Treffpunkt: Landhaus, Dessau

Fotos: Christine Fröhlich


AHA führt Herbstwanderung zum Schlangenberg/Forsthaus Salegast bei Jeßnitz durch

Samstag, den 19.10., um 10.00 Uhr
Herbstwanderung zum Schlangenberg/Forsthaus Salegast bei Jeßnitz

Route: Auenrestwald „Wolfener Busch“ mit den alten Pumpenhäus­chen, die zu Winterquartieren für Fledermäuse um­funktioniert worden sind; Wegekreuzung Invalidendreieck, Kat­zenbrücke, Waldweg am Schlangengraben entlang bis zur Mulde-Leine-Aue, auf dem Muldental-Radwanderweg bis zur Katzenbrü­cke, Wald­weg nach Jeßnitz, Forsthaus Salegast bei Jeßnitz, Con­radilinde, Schlangenberg und Schlangengrabenbrücke unweit von Jeßnitz, Wald- und Wiesenweg zu den Auenwiesen Jeßnitz, Standgewäs­ser „Mittellache“ im Salegaster Forst, Rückmarsch zum Bahnhof
Treffpunkt: Bahnhof Wolfen

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, dem 19.10.2019, eine ca. fünfstündige Herbstwanderung zum Schlangenberg / Forsthaus Salegast bei Jeßnitz durch.
Marschroute: Auenrestwald „Wolfener Busch“ mit den alten Pumpenhäuschen, die zu Winterquartieren für Fledermäuse umfunktioniert worden sind; Wegekreuzung Invalidendreieck, Katzenbrücke, Waldweg am Schlangengraben entlang bis zur Mulde-Leine-Aue, auf dem Muldental-Radwanderweg bis zur Katzenbrücke, Waldweg nach Jeßnitz, Forsthaus Salegast bei Jeßnitz, Conradilinde, Schlangenberg und Schlangengrabenbrücke unweit von Jeßnitz, Wald- und Wiesenweg zu den Auenwiesen Jeßnitz, Standgewässer „Mittellache“ im Salegaster Forst, Rückmarsch zum Bahnhof.
Im Rahmen dieser Exkursion beabsichtigt der AHA die Bedeutung der arten- und strukturreichen Auenlandschaft der Mulde als Lebens- und Rückzugsraum für die umfassende Fauna und Flora sowie nicht zuletzt als wertvolles Gebiet für einen sanften, umwelt-, natur- und landschaftsschonenden Tourismus darzulegen und Vorschläge zum Schutz, Erhalt und Betreuung dieser wertvollen Natur- und Landschaftsbestandteile zu erläutern. Dazu gehören auch die konzeptionellen Überlegungen zum „Wolfener Busch“ und zum Salegaster Forst in den Stadtgebieten von Bitterfeld-Wolfen und Raguhn-Jeßnitz.
Ferner möchte der AHA Möglichkeiten der ehrenamtlichen Mitwirkung von Interessenten aufzeigen und in dem Zusammenhang für die Ortsgruppe Bitterfeld-Wolfen werben.
Die Exkursion am Samstag, den 19.10.2019 beginnt 10.00 Uhr am Bahnhof Wolfen.
Wer noch mehr Interesse zu den Aktivitäten des AHA in der Region hat, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Ortsgruppe Bitterfeld-Wolfen
c/o Evangelisches Kirchspiel Wolfen
Leipziger Straße 81

06766 Bitterfeld-Wolfen

Tel.: 0173 – 9917836
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 11.10.2019


AHA und NABU laden zur mykologischen Exkursion ein

1500 DSC9595Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und die Fachgruppe „Mykologie“ des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Regionalverband Halle/Saalkreis e.V. führen am Samstag, dem 19.10.2019, eine ca. vierstündige gemeinsame mykologische Exkursion in das Landschaftsschutzgebiet „Dieskauer Park“ durch. Neben vielen Wissenswerten aus der Welt der Pilze ist vorgesehen auf die ökologische Bedeutung des Dieskauer Parks sowie der Reide und ihrer Aue hinzuweisen.
Treff ist 10.00 Uhr am Eingang Dieskauer Schloss

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 11.10.2019


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